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Berufsschulstufe

Die Aufgabe der Berufsschulstufe ist es, die Schülerinnen und Schüler auf das Leben als Erwachsene vorzubereiten.

Die jungen Erwachsenen sollen zukünftige Lebensphasen möglichst selbstbewusst und eigenverantwortlich gestalten können und Anforderungen im Arbeits- und Privatleben gewachsen sein.

Die Inhalte, die Prinzipen sowie die Organisation des Unterrichts in der Berufsschulstufe zielen darauf ab, diesen Auftrag vom 10. Bis zum 12.Schulbesuchsjahr zu ereichen.

Die Inhalte des Lehrplans der Berufsschulstufe

  • Persönlichkeit und soziale Beziehungen
  • Mobilität (Bus, Zug)
  • Wohnen
  • Arbeit und Beruf
  • Öffentlichkeit (Einrichtungen, Ämter)
  • Freizeit (Planung, Möglichkeiten)

Prinzipien der Berufsschulstufe

  • Förderung von Selbstbestimmung und selbstbestimmtem Handeln
  • Orientierung an der regulären Erwachsenenbildung mit altersgemäßen Inhalten und Methoden
  • Förderung der Schlüsselkompetenzen (Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit usw.)
  • praktische Erfahrungen sammeln und auswerten
  • Hoher Praxisbezug durch projektorientierte Vorhaben
  • Anwendung des bisher Gelernten im Bereich der Kulturtechniken

Inhalte und Schwerpunkte des Unterrichts

  • Klassenübergreifende Angebote stehen im Vordergrund
  • Arbeitsgruppen / Praxistag
  • Neigungsgruppen: Schülerband, Sportgruppen
  • Unterricht im Klassenverband
  • Wohntraining
  • Schülerfirma
  • Betriebsbesichtigungen
  • Praktika in der Werkstatt (WfbM) und in Betrieben
  • Ausflüge und Studienfahrten

Arbeit und Beruf

Die Berufsschulstufe bildet eine Brücke von der Schule in die Berufswelt. Sie hat die Aufgabe, auf das Arbeitsleben und auf eine selbstbestimmte sowie realitätsorientierte Wahl des zukünftigen Arbeitsplatzes vorzubereiten.

Praktische Erfahrungen in Arbeitsabläufen und Konfrontation mit betrieblichen Anforderungen, Orientierung an der beruflichen Realität und die Planung des Weges in die Arbeitswelt sind zentrale Inhalte.

Arbeitsprojekte, Betriebserkundungen, Praxistage und Betriebspraktika sind Formen des Unterrichts, in denen Schülerinnen und Schüler vielfältige praktische Aufgaben bewältigen und Kenntnisse aus unterschiedlichen Arbeits- und Berufsfeldern erwerben.

Das Arbeiten in klassenübergreifenden Arbeitsgruppen, die Orientierung an allgemein gültigen Gütemaßstäben und die Vermittlung klar beschriebener arbeitsweltbezogener Kompetenzen wie planvolles Arbeiten und Einhalten von Zeitvorgaben bereiten die Integration in die Arbeitswelt vor. Die Kulturtechniken werden innerhalb konkreter arbeitsfeldbezogener Aufgabenstellungen eingesetzt und anwendungsbezogen geübt.

Wohntraining

Seit April 2009 betreibt die Lindenhofschule ihre eigene Lehrwohnung. Die Vorbereitung unserer Jugendlichen auf das Leben als Erwachsene - das ist die zentrale Aufgabe der Berufsschulstufe. Die größtmögliche Teilhabe am Leben in der Gesellschaft ist das große Ziel im Hintergrund. Eine Frage, die sich den Jugendlichen insbesondere mit der Ablösung von der Familie stellt, ist, wo der künftige Lebens- und Wohnort sein wird. Das Wohntraining fordert in natürlichem Rahmen eben diese Kompetenzen. Ziel ist auch hier, später als Erwachsener so selbstbestimmt und selbständig wie möglich mit nur so viel Unterstützung wie nötig, zu leben. Das Wohntraining ermöglicht den jungen Erwachsenen zudem, das eigene Können besser einschätzen zu lernen und Zukunftsperspektiven zu entwickeln. Es gilt stets das Motto: soviel Eigenständigkeit wie möglich, so viel Unterstützung wie nötig.

Kooperation

  • Unsere Jugendlichen treffen sich wöchentlich mit Schülern der Städtischen Wirtschaftsschule Senden „WiSS“ zu gemeinsamen, kooperativen Unternehmungen.
  • Auch unsere Schulpartnerschaft in Montfort (Bretagne) in Frankreich wird von der Berufsschulstufe gepflegt.
  • Wirtschaftsjunioren Ulm
  • IFD (Integrationsfachdienst)
  • Agentur für Arbeit
  • ZAB (Zentraler Ambulanter Berufsbildungsbereich)
  • Donau-Iller Werkstätten

Mitarbeiterteam

Studienräte im Förderschuldienst, Heilpädagogische Förderlehrkräfte, Fachlehrkräfte, Werkmeister, Pflegekräfte