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mit Lebenshilfe Zentrum Günzburg      
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  • LINDENHOFSCHULE - Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung
    HPZ LHS
  • FRÜHFÖRDERUNG
    FF
  • INTEGRATIVER KINDERGARTEN - LINDENNEST
    IKG
  • INDIVIDUALBEGLEITUNG
    IB
  • FRÜHFÖRDERUNG GÜNZBURG
    LHZGZ
  • HEILPÄDAGOGISCHE TAGESSTÄTTE
    HPT
  • FACHDIENSTE
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  • SCHULVORBEREITENDE EINRICHTUNG (SVE)
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  • BERUFSSCHULSTUFE
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Inklusion - Aspekte und Projekte der Lindenhofschule Senden

Aktuelle Entwicklung aus Sicht des Kultusministeriums

•    Für alle Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf besteht ein grundsätzlich gleichberechtigter Zugang zu allgemeinen Schulen und zur Förderschule

•    Inklusive Förderung von Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf ist Aufgabe aller Schulen und gehört zu den Kernherausforderungen des bayerischen Schulwesens

•    Förderschulen sind als Kompetenzzentren und Lernorte bei der Umsetzung der Inklusion im Bildungswesen unverzichtbar und bleiben ein wichtiger Bestandteil des inklusiven Schulwesens

Fakten

•    Die Anzahl der Schulen mit dem Profil Inklusion ist zum Schuljahr 2015/2016 um rund ein Drittel gestiegen. Im Schuljahr 2015/2016 haben 212 Schulen das Schulprofil Inklusion entwickelt

•    Die Attraktivität der Förderschulen ist ungebrochen. Viele Eltern entscheiden sich weiterhin für die Förderschule, so dass die Schülerzahl an Förderschulen nicht zurückgegangen ist

Inklusion ist (auch) unsere Pflicht und unsere Vision- Was tun wir bis jetzt aktiv?

  • Wir betreiben den Integrativen Kindergarten (IKG) Lindennest seit 1990
  • Wir unterstützen die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und Jugendlichen, so dass einige die Fähigkeit entwickeln, Regelschulen zu besuchen - gegebenenfalls mit persönlicher Assistenz (Individualbegleitung)
  • Wir bereiten Kinder und Jugendliche in ihrer Persönlichkeit auf die Teilhabe in der Gesellschaft und die Teilnahme am öffentlichen Leben vor
  • Wir kooperieren mit anderen Schulen (Grundschule, Mittelschule, Wirtschaftsschule)
  • Wir nehmen aktiv am öffentlichen Leben teil
  • Wir haben ein offenes Haus
  • Wir unterstützen Kinder in Regelschulen durch die Angebote des MSD1
  • Wir unterstützen Kinder in Regelschulen durch Individualbegleitung
  • Wir führen Berufspraktika in Betrieben durch (Kooperation mit dem IFD)
  • Wir unterstützen die Pfarrgemeinden unserer Schülerinnen und Schüler bei der Firm- und Konfirmationsvorbereitung
  • Wir unterrichten in Einzelfällen auch Kinder und Jugendliche im Grenzbereich zum Förderschwerpunkt „Lernen“, vor allem bei intensivem sozio-emotionalem Förderbedarf
  • Wir bieten Nachwuchslehrkräften aus dem Grundschulbereich Möglichkeiten zur Hospitation
  • Wir bilden uns und andere fort (z. B durch Hospitationsangebote, MSD, Arbeitskreise etc.)
  • Wir haben seit 2007 zwei Partnerklassen an einer Grundschule
  • Wir beraten Schülerinnen und Schüler sowie deren Familien ergebnisoffen bei der Planung ihrer Schullaufbahn
  • Als Basis für diese Beratung gehört es zu unserem Standard Schülerinnen und Schüler regelmäßig im Hinblick auf Ihre Fähigkeiten und Stärken und unter Berücksichtigung ihrer Besonderheiten zu begutachten um sie und ihre Familien somit bei der Suche nach dem für sie angemessenen Förderort zu unterstützen

Ideen für die Zukunft

1.    Fortsetzung des Konzepts „IKG“ in vier Grundschul- Partnerklassen (evtl. als Außenstelle einer „Profilschule Inklusion“)

Vorbereitung:

  • Bedarfsanalyse (läuft bereits)
  • Strategieplanung des Trägers Lebenshilfe Donau-Iller e.V.
  • Einbindung von Regierung, Schulamt und Grundschulen vor Ort
  • Errichtung von vier „Inklusions-Klassenräumen“ mit Nebenraum in der notwendigen Größe (Raumkonzept)
  • Ausrichtung der Neuausstattung auch für Kinder mit körperlich-motorischem Förderbedarf

Geplante Durchführung:

  • Kinder aus dem Bereich Senden (analog IKG )
  • Nähere Zukunft (4-5 Jahre) - Partnerklassen-Prinzip im Hause: Angebot einer Klasse des Förderschwerpunkts geistige Entwicklung mit einer Grundschulklasse, eventuell mit einzeln inkludierten Kindern mit verschiedenen Förderschwerpunkten
  • Fernere Zukunft - Inklusionsklassen im Hause: Inklusionsklassen bestehen aus ca. 5 Kindern mit unterschiedlichem Förderbedarf und max. 15 Kindern aus dem Grundschulbereich
  • Die Lehrkraft der Grundschule (Senden) kooperiert mit der Lehrkraft LHS, zunächst im Partnerklassenprinzip, dann als Tandem aus Grundschul- und Sonderschullehrkraft

2. Planung der „inklusiven Kinderkrippe“

Ein Konzept zur logischen Fortsetzung unsres integrativen / inklusiven Angebotes für Kinder unter 3 Jahren besteht bereits. Zielführende Gespräche mit der Stadt Senden wurden und werden geführt.

Links:

•    „Leitfaden“ zur inklusiven Schulentwicklung vorgelegt. Dieser ist als e-paper unter  https://www.km.bayern.de/epaper/2013-profilbildung-inklusive-schule/index.html

•    Abschlussbericht zum „Begleitforschungsprojekt inklusive Schulentwicklung (B!S)“ http://www.pedocs.de/frontdoor.php?source_opus=11805&la=de

•    http://www.inklusion-schule.info/inklusion/un-konvention.html

•    https://www.km.bayern.de/inklusion

 

1 Mobiler Sonderpädagogischer Dienst

 

Thesen der Bundesvereinigung Lebenshilfe zur Inklusiven Bildung in der Schule

Die Thesen können Sie hier herunterladen! (pdf - 171.1 KB)