HPZ-Senden    Heilpädagogisches Zentrum Senden     LHDIHeader     
mit Lebenshilfe Zentrum Günzburg      
A+ A A-
  • LINDENHOFSCHULE - Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung
    HPZ LHS
  • FRÜHFÖRDERUNG
    FF
  • INTEGRATIVER KINDERGARTEN - LINDENNEST
    IKG
  • INDIVIDUALBEGLEITUNG
    IB
  • FRÜHFÖRDERUNG GÜNZBURG
    LHZGZ
  • HEILPÄDAGOGISCHE TAGESSTÄTTE
    HPT
  • FACHDIENSTE
    itemid167 id52itemid135 id40itemid169 id55itemid136 id45
  • SCHULVORBEREITENDE EINRICHTUNG (SVE)
    itemid115 id54
  • BERUFSSCHULSTUFE
    itemid116 id8

Konzept der Lindenhofschule

1     Konzept

  1. 1Schulvorbereitende Einrichtung (SVE)

Die Schulvorbereitende Einrichtung gehört zur Lindenhofschule Senden und hat den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Sie ist zusammen mit der Heilpädagogischen Tagesstätte eine Ganztagseinrichtung. Am Standort Senden werden Kinder aus dem Landkreis Neu-Ulm und dem westlichen Randbereich des Landkreises Günzburg aufgenommen. Am Standort Limbach werden Kinder aus dem Bereich nördlicher und mittlerer Landkreis Günzburg aufgenommen. 

Grundgedanken

Heilpädagogische Hilfe muss so früh wie möglich einsetzen. Die Schulvorbereitende Einrichtung setzt die Bemühungen der Frühförderung fort und zielt auf die Förderung der Entwicklung gemäß der Bedürfnisse und der individuellen Möglichkeiten der Kinder.

Neben der zentralen Zielsetzung, der Entfaltung der Persönlichkeit jedes einzelnen Kindes haben gemeinsames Leben und Lernen in der Gruppe einen hohen Stellenwert.

Betreute Kinder

Die Schulvorbereitende Einrichtung nimmt in der Regel Kinder ab dem dritten Lebensjahr auf.

Eine Gruppe umfasst sieben bis neun Kinder. Der Besuch der SVE endet mit dem Eintritt in eine Schule.Die Kinder haben Entwicklungsverzögerungen in verschiedenen Bereichen und einen sonderpädagogischen Förderbedarf mit sehr unterschiedlichen Ausprägungen.

Diagnostik / Aufnahme

Die Aufnahme setzt eine sonderpädagogische Diagnostik voraus. Darüber hinaus wird bei Bedarf eine Zwischendiagnostik durchgeführt, um die nächsten Entwicklungsschritte unterstützen zu können.

Förderplanung und Förderbereiche

Für jedes Kind wird ein Förderplan erstellt. Dieser wird immer wieder neu bezüglich seiner Zielsetzung überarbeitet.

Mögliche Förderbereiche:

  • Selbstversorgung / lebenspraktischer Bereich
  • Grob- und Feinmotorik
  • Wahrnehmung
  • Sprache und Kommunikation
  • Spielen
  • Sozialverhalten
  • Pflege und Wohlbefinden

Personal

  • Heilpädagogin / Heilpädagoge
  • Erzieherinnen / Erzieher
  • Studienrätin/Studienrat im Förderschuldienst
  • Heilerziehungspflegerin / Heilerziehungspfleger
  • Kinderpflegerin/Kinderpfleger
  • Praktikantin/Praktikant
  • Individualbegleiterinnen/Individualbegleiter

Pädagogische Aufgaben

  • Wir nehmen das Kind in seiner Gesamtpersönlichkeit wahr.
  • Wir sehen das Kind in seinem sozialen Umfeld und beziehen dieses in das individuelle Förderkonzept mit ein.
  • Wir versuchen, besondere Schwierigkeiten im emotionalen Bereich zu erkennen und darauf einzugehen.
  • Wir entsprechen den besonderen Lernbedürfnissen mit angemessenen Maßnahmen.
  • Wir gewichten die individuellen Förderziele und die Gruppenziele immer wieder neu.
  • Wir beziehen die individuellen Bedürfnisse der Kinder in die Gruppenerziehung mit ein.
  • Wir führen die Pflege den individuellen Bedürfnissen des Kindes gemäß aus.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist ein wichtiges Anliegen der Schulvorbereitenden Einrichtung und erfolgt auf vielfältige Weise:

  • Elternnachmittage und Elternabende
  • Elternsprechstunden (nach Vereinbarung)
  • Förderplangespräche zur Erläuterung und Abstimmung der Förderziele
  • Gesprächskreise
  • Informationsaustausch über Mitteilungsheft und Telefon
  • Vortragsabende
  • Feste und Feiern
  • Vertretung im Elternbeirat der Lindenhofschule


  1. 2Lindenhofschule

Die Lindenhofschule ist ein Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Wir arbeiten nach dem amtlichen Lehrplan für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und orientieren uns am Leitbild unseres Trägers, der Lebenshilfe Donau-Iller e.V.

Im Mittelpunkt von Erziehung und Unterricht stehen die Kinder und Jugendlichen mit ihren individuellen Erfahrungen und Bedürfnissen.

Vor der Einschulung erfolgen eine Eingangsdiagnostik und ein Beratungsgespräch mit den Eltern.

Der Unterricht ist so organisiert, dass für jeden Schüler ein geeignetes Lernangebot bereitgestellt werden kann. Auf der Grundlage des Lehrplans erstellen die Lehrkräfte das passende Lernangebot für die Klasse, Förderpläne ergänzen diese um individuelle Schwerpunkte.

Die Schüler der Lindenhofschule setzen sich umfassend und ganzheitlich mit den Lerninhalten auseinander. Sie erhalten spezielle Hilfen, um Inhalte und Zusammenhänge zu verstehen.

In der Regel besuchen Kinder und Jugendliche die Lindenhofschule von Klasse 1 bis 12. Alle Schüler durchlaufen dabei die 9 Pflichtschuljahre:

Vier Jahre Grundschul- und fünf Jahre Mittelschulstufe. Diesen folgen in der Regel drei Jahre Berufsschulstufe.

Der Unterricht findet in leistungsgemischten Klassen mit 8 bis 13 Schülern statt. In jeder Klasse arbeitet eine Lehrkraft mit einer Zweitkraft.

Organisation & Rahmenbedingungen

Die Lindenhofschule ist Teil des heilpädagogischen Zentrums. Der Besuch ist kostenlos. Das gilt auch für den Schulweg. Jeder Schüler wird mit einem Kleinbus von Zuhause abgeholt und wieder zurück gebracht. In jedem Bus befindet sich eine Begleitperson.

Die Lindenhofschule fördert Kinder und Jugendliche in ihrer gesamten Persönlichkeit. In den Fächern Deutsch und Mathematik bilden wir klassenübergreifende Schülergruppen mit ähnlichem Leistungsniveau.

Darüber hinaus werden auch Lernbereiche wie Wahrnehmung und Bewegung, Persönlichkeit und soziale Beziehungen und Selbstversorgung angeboten.
Die Fächer Hauswirtschaft, Werken, Religion, Ethik, Kunst, Musik und Sport gehören ebenso zu den zentralen Unterrichtsinhalten. Die Schüler erhalten halbjährlich Zeugnisse in Form von Wortgutachten.

  1. 3Individuelle Förderplanung

Sonderpädagogische Diagnostik

Bevor ein Kind an der Lindenhofschule aufgenommen werden kann, ist der sonderpädagogische Förderbedarf festzustellen.

Dabei werden der Entwicklungsverlauf und bisherige Fördermaßnahmen berücksichtigt. Ein passendes standardisiertes Testverfahren ergänzt die individuelle Diagnostik über den aktuellen Förderbedarf des Kindes.

Deutet die regelmäßig durchgeführte Verlaufsdiagnostik darauf hin, dass eine andere Schule der passendere Förderort sein könnte, wird mit den Eltern die Möglichkeit eines Schulwechsels besprochen.

Förderplan

Neben der an der Klasse oder Lerngruppe ausgerichteten Planung erstellen wir für unsere Schüler individuelle Förderpläne, die sich an den persönlichen Fähigkeiten und Bedürfnissen orientieren.

Hier werden für unterschiedliche Entwicklungsbereiche einzelne wichtige Förderziele und methodische Möglichkeiten der Verwirklichung beschrieben.

Die Förderziele werden sowohl im täglichen Unterricht, als auch im Förderunterricht berücksichtigt.

Schwerpunkte der Grundschulstufe

  • Aufbau schulischer Verhaltens- und Arbeitsweisen
  • Erwerb der Grundlagen im Lesen und Schreiben
  • Umgang mit Mengen und Zahlen
  • Auseinandersetzung mit altersgemäßen Themen

Schwerpunkte der Mittelschulstufe

  • Ergänzung und Erweiterung vorhandener Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten in allen Lernbereichen
  • Jugendthemen wie körperliche Veränderung, Beziehung zu Gleichaltrigen, Konfliktverarbeitung
  • Zunehmende Selbstverantwortung

  1. 4Berufsschulstufe

Die Aufgabe der Berufsschulstufe ist es, die Schüler auf das Leben als Erwachsene vorzubereiten.

Die jungen Erwachsenen sollen zukünftige Lebensphasen möglichst selbstbewusst und eigenverantwortlich gestalten können und Anforderungen im Arbeits- und Privatleben gewachsen sein.

Die Inhalte, die Prinzipen sowie die Organisation des Unterrichts in der Berufsschulstufe zielen darauf ab, diesen Auftrag vom 10. bis zum 12. Schulbesuchsjahr zu erreichen.

Lehrplaninhalte

  • Persönlichkeit und soziale Beziehungen
  • Mobilität
  • Wohnen
  • Arbeit und Beruf
  • Öffentlichkeit (Einrichtungen, Ämter)
  • Freizeit (Planung, Möglichkeiten)

Prinzipien

  • Förderung von Selbstbestimmung und selbstbestimmtem Handeln
  • Orientierung an der regulären Erwachsenenbildung mit altersgemäßen Inhalten und Methoden
  • Förderung der Schlüsselkompetenzen (Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit)
  • Sammlung und Auswertung praktischer Erfahrungen
  • Hoher Praxisbezug durch projektorientierte Vorhaben
  • Anwendung des bisher Gelernten im Bereich der Kulturtechniken

Inhalte und Schwerpunkte des Unterrichts

  • Klassenübergreifende Angebote stehen im Vordergrund
  • Arbeitsgruppen / Praxistag
  • Neigungsgruppen: Schülerband, Sportgruppen
  • Wohntraining
  • Schülerfirma
  • Betriebsbesichtigungen
  • Praktika in der Werkstatt (WfbM) und in Betrieben
  • Ausflüge und Studienfahrten

Kooperationen der Berufsschulstufe

  • Unsere Jugendlichen treffen sich wöchentlich mit Schülern der Städtischen Wirtschaftsschule Senden „WiSS“ zu gemeinsamen Unternehmungen.
  • Auch unsere Schulpartnerschaft in Montfort (Bretagne) in Frankreich wird von der Berufsschulstufe gepflegt.
  • Wirtschaftsjunioren Ulm
  • IFD (Integrationsfachdienst)
  • Agentur für Arbeit
  • ZAB (Zentraler Ambulanter Berufsbildungsbereich)
  • Donau-Iller Werkstätten

  1. 5Unterstütze Kommunikation

Kommunikation und Sprache ist für viele unserer Schüler eine besondere Herausforderung. Deshalb gehört die Unterstützung durch Gebärden, Bildsysteme und technische Hilfsmittel zum Unterricht und zum gesamten Schulalltag. Die Methoden der „Unterstützten Kommunikation“ werden vielseitig angewandt. Ein Arbeitskreis, bestehend aus interdisziplinären Mitarbeitern der Einrichtung, befasst sich stetig mit der Umsetzung und Weiterentwicklung.

  1. 6Schulbegleitung / Individualbegleitung

Einige Schüler sind in ihren Kommunikations- und Handlungsmöglichkeiten so stark eingeschränkt, dass sie persönliche Unterstützung durch Individualbegleiter erhalten.

Dies kann erfolgen durch:

  • praktische Hilfe zur Bewältigung des Unterrichts und des Schulalltags, einschließlich der Teilnahme an üblichen schulischen Aktivitäten;
  • Hilfestellung bei der Begegnung mit Mitschülern mit dem Ziel der Integration in den Klassenverband;
  • Unterstützung im emotionalen und sozialen Bereich im Sinne der Prävention und Intervention bei Selbst- und Fremdgefährdung;
  • einzelpflegerische Tätigkeiten zur Alltagsbewältigung;
  • Unterstützung bei der Kommunikation;

  1. 7Das Mitarbeiterteam einer Klasse

besteht aus:

  • Studienräten/Studienrätinnen im Förderschuldienst
  • heilpädagogischen Förderlehrkräften und Fachlehrkräften
  • unterstützt von Pflegekräften und von jungen Mitarbeiter/innen im Praktikum oder in einem freiwilligen sozialen Jahr
  • Individualbegleiter/innen
  1. 8Fortbildung und Supervision

Fortbildung

Das Personal der Schule erhält kontinuierliche Fort- und Weiterbildung. Dazu werden Fortbildungen im Heilpädagogischen Zentrum angeboten. Die Lehrkräfte nutzen darüber hinaus sowohl staatliche als auch externe institutionelle Fortbildungsangebote.

Supervision

Supervision unterstützt einzelne Mitarbeiter/innen oder Teams bei der Bewältigung der Arbeitssituation. Sie kann Krisensituationen vorbeugen und in Krisen eine Hilfestellung sein.

  1. 9Kooperation und Schulpartnerschaften

Die Lindenhofschule pflegt zahlreiche Außenkontakte, die geeignet sind, das Blickfeld für uns und die Partner zu erweitern. Die wichtigsten Partner sind:

  • Städtische Wirtschaftsschule Senden
  • Förderschule IME (Institut Medico-Educatif) in Monfort-sur-Meu, Bretagne, Frankreich
  • Maria Magdalena Special School in Munyu/Kenia
  • Grundschule Illertissen/Tiefenbach
  • Mittelschule Senden
  • Special-Olympics-Teams aus Österreich und den Niederlanden
  • Förderzentrum Istanbul
  1. 10 Inklusive Orientierung

Die Vereinten Nationen haben 2006 in der Behindertenrechtskonvention vereinbart, dass alle Menschen die gleichen Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung bekommen sollen – unabhängig von Behinderungen. Diese Chancengerechtigkeit wird Inklusion genannt.

Für Schulkinder könnte das bedeuten, dass bei der Einschulung alle gemeinsam die Grundschule besuchen, die zum Wohnort gehört. Dabei ist jedoch auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes zu achten.

  1. 11Spezialisierte Förderung

Kinder können in der Lindenhofschule unter anderen Bedingungen lernen als in einer Regelschule, denn wir bieten besonders gute Möglichkeiten der individuellen Förderung: Unsere Klassen sind kleiner und es ist mehr Fachpersonal vorhanden, das von Zweitkräften unterstützt wird. Unser Ziel ist es, den Kindern zu helfen, ihre Fähigkeiten so aufzubauen, dass sie ihr persönliches Leben gestalten und am öffentlichen Leben teilhaben können.

Somit sind Förderzentren passende Lernorte für viele Kinder und wichtige Beratungsstellen für ihre Eltern. Ein Kind, das unser Förderzentrum besucht, kann problemlos in eine andere passende Schule wechseln. Unsere Lehrkräfte stehen dabei gerne beratend zur Verfügung.


2     Mobile sonderpädagogische Dienste (MSD)

Die Lehrkräfte im Mobilen Sonderpädagogischen Dienst (MSD) fördern auf der Basis diagnostischer Erkenntnisse, sie beraten, koordinieren sonderpädagogische Förderung und führen Fortbildungen durch (vgl. BayEUG Art. 21).

An der Lindenhofschule sind der MSD Geistige Entwicklung und der MSD Autismus verortet.

  1. 1MSD geistige Entwicklung

Schüler mit Förderbedarf im Bereich geistiger Entwicklung, die an einer Regelschule lernen, können vor Ort von Sonderpädagogen/innen der Lindenhofschule betreut werden. Die Lehrer/innen der Regelschule erhalten Unterstützung in der Planung und Durchführung der Förderung. Die Eltern können sich im Hinblick auf Ressourcen, Entwicklung und Schullaufbahn ihre Kindes beraten lassen.

  1. 2MSD Autismus

Der MSD Autismus betreut Schüler mit Autismusspektrumsstörungen an allen Schularten und ist überregional tätig (Landkreis Neu-Ulm und Raum Memmingen). Er vermittelt fachlich differenzierte Diagnostik, berät im schulischen und familiären Umfeld, vernetzt weitere Einrichtungen (ärztliche und therapeutische Praxen, Jugendamt) und führt Fortbildungsveranstaltungen durch.

3     Ziele und Handlungsfelder

  1. 1Ziele
  • Sicherung der Qualität im Angebot für Kinder und Jugendliche mit Förderbedarf im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung.

  • Klassenzimmer für Sendener Grundschüler und Sendener Kinder mit anderem Förderschwerpunkt im selben Haus wie die Lindenhofschule (s. Vision: Inklusionsorientierte Grundschule).

  • Unterstützung und Beratung bei extern angesiedelten, inklusionsorientierten Strukturen wie für Schulkinder in der so genannten Einzelinklusion.

  • Fortsetzung des Erfolgsmodells „Partnerklassen Tiefenbach“, soweit die Zahl der Tiefenbacher Grundschulkinder stabil bleibt.

  1. 2Handlungsfelder
  • Unterrichts- und Unterweisungsmethoden im Partnerklassen-Unterricht werden in geeigneten Fächern auf gemeinsames Lernen abgestimmt und kontinuierlich verbessert und aktualisiert (Angebot universitärer Begleitung besteht).

  • Unterrichts- und Unterweisungsmethoden im Bereich Förderzentrum geistige Entwicklung werden kontinuierlich verbessert und aktualisiert.

  • Weiterbildungsangebote für das Personal von Regeleinrichtungen wie Kindergärten, Förderzentrum Lernen, Grund- und Mittelschulen werden gleichzeitig mit den dafür notwendigen Ressourcen aufgebaut.

  • Eltern, für deren Kinder unser Förderschwerpunkt richtig ist, erhalten Unterstützung bei der Wahl des Förderorts und durch Schullaufbahnberatung. Dabei können auch Eltern des Elternbeirats zu Rate gezogen werden.

  • Über regionale und lokale Medien wird die Öffentlichkeit allgemein zu Chancen, Fortschritten und Grenzen bei „Inklusion“ informiert.

  • Über Gespräche mit Politikern und Kontakte zu Bildungsinstituten wird Wissen und Kompetenz vernetzt, um bei der langfristigen Förderung des Inklusionsgedankens effektives Planen zu gewährleisten.

 

 

 

4     Die Lindenhofschule der Zukunft

 

Die Lindenhofschule mit Schulvorbereitender Einrichtung versteht sich als staatlich anerkannte Ersatzschule auch der bayerischen Konzeption verschiedener Inklusionsmodelle verpflichtet, insbesondere durch die Weiterentwicklung des Partnerklassensystems.

„Die Förderzentren sind Kompetenzzentren für Sonderpädagogik und alternative Lernorte zur allgemeinen Schule. Sie werden den Ansprüchen von Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf in besonderer Weise gerecht (Bildungsminister Dr. Spaenle).

Kompetenz ist sicher auch in Regelschulen und bei Einzelinklusion vonnöten und zunehmend vorhanden. Im Förderzentrum jedoch werden Fachwissen und Erfahrung gebündelt und vernetzt, insbesondere, wenn eine enge Kooperation mit weiteren Institutionen wie Frühförderung, Heilpädagogischer Tagesstätte und deren sozialpädagogischem Fachdienst und Therapieabteilung gepflegt wird.

Das Bestreben, bestmögliche und ganzheitliche Bildung und Förderung für die Kinder und Jugendlichen in der Lindenhofschule und in der Schulvorbereitenden Einrichtung zu erzielen, passt zur Haltung der Schulträgerin Lebenshilfe Donau-Iller. In deren Managementsystem der Balance Score Card steht: „wir haben innovative, bedarfsorientierte Angebote für unsere Kunden“ – in diesem Falle für Kinder und Schüler.  

Wir arbeiten engagiert und fürsorglich
für die positive Entwicklung
jedes einzelnen Kindes und Jugendlichen

Du bist willkommen, wir machen dich stark